Gebrauchshundesport


 VPG -Vielseitigkeitssport - umfaßt die Disziplinen Grundgehormsam, Schutzdienst u. Fährtenarbeit.



Die Unterordnung des Hundes ist eine Gehorsamsprüfung ohne Leine, die Fußgehen, sowie die Übungen Sitz, Platz und Steh und die Arbeit mit dem Apportierholz beinhaltet.


Schutzdienst bietet sich für Hundesportler an, die mit ihrem Hund bereits einen Grundgehorsam erarbeitet haben. Der Hund sollte gesund sein, gern spielen und kein aggressives Verhalten gegenüber Menschen im normalen sozialen Umgang zeigen. Beute jagen, fangen, erkämpfen und verteidigen war für den Urahn des Hundes lebensnotwenig.

Diese Verhaltensweise ist bei den meisten unserer Haushunde noch stark ausgeprägt und genau darum geht es im Schutzdienst. Dreh- und Angelpunkt ist der Hetzarm (Beute) - ihn will der Hund jagen, fangen, erkämpfen. Der Scheintäter ist Spielkamerad und Kokurrent gleichermaßen, denn so leicht gibt dieser die Beute nicht her.

Außerdem muss der Hund einen sehr guten Gehorsam zeigen - den heiß begehrten Hetzarm bei  dem Kommando "Aus"  los zu lassen ist gar nicht so leicht oder erst um mehrer Verstecke laufen, obwohl Hund genau weiß, wo denn der Kumpel mit dem Hetzarm steht.








Fährtenarbeit ist eine Ausbildung, die nicht auf dem Übungsplatz des Hundevereins erfolgen kann. Damit die Hunde mit natürlichen Böden in Kontakt kommen, sollte in verschiedenen Geländen geübt werden. Das Gelände sollte nicht allzu viel betreten sein und auf einer Wiese sollte das Gras nicht zu hoch sein - denn der Hund sollt mit der Nase suchen und nicht mit den Augen die Wegstecke erfassen. Die Nase einzusetzen müssen die Hunde - man glaubt es kaum - oft erst lernen. Die Fährtenausbildung kann dem Hund viel Spaß bereiten und ist hauptsächlich eine Fleißaufgabe für den Hundführer.





Trainer: Marcel Rebs
Handy: 0152 22754542